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Rumänien 2010

Mitte Juni durfte ich mit Erika Meinhard (dzm-Kinderreferentin) und Lothar Velten (Evangelist und dzm-Vorsitzender) für 2 Tage nach Parchim in Mecklenburg-Vorpommern reisen.

Grund unserer Reise war eine Kinderfreizeit der Gemeinde in Bailesti, die uns im September mit dem Zelt nach Rumänien eingeladen hat. Ca. 25 Kin-
der, ein großer Teil aus Kinderheimen in Temeswar, Bailesti und Rast, waren der Einladung von Familie Bliß gefolgt und verbrachten 14 Tage in einem Freizeithaus der ev. Kirchengemeinde Slate. Für sie war es der erste Aufent­halt außerhalb ihres eigenen Lan­des.

Für uns als Team der Deutschen Zelt­mission bot die Freizeit eine wunderbare Möglichkeit, die Kinder und Mitarbeiter besser kennenzulernen und weitere organisatorische Absprachen mit Pastorenehepaar Praja und Detlef Bliß zu treffen.

Auf Wunsch der rumänischen Gemein­de gestalteten Erika Meinhard, Lothar Velten und ich das Vormittags- und Nachmittagsprogramm. Erika Meinhard hatte in weiser Voraussicht ein deutsches Kinderlied auf Rumänisch übersetzen lassen und brachte es den Freizeitteilnehmern bei.
Weitere Lieder wurden in englischer, deutscher oder rumänischer Sprache eingeübt und gesungen. Das dzm-Team erzählte Geschichten von Eskimo-Missionaren oder dem Schafhirten und verkündigte den Kindern Jesus. Die Geschichten wurden dabei vom Deutschen ins Englische und dann ins Rumänische übersetzt.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen spielten wir mit den Kindern und lernten dabei u.a. die rumänische Variante des so bekannten „Plumpsacks“ kennen. Es war eine gute Zeit mit einer Menge Spaß!

Ich selbst schloss den Tag mit einer Kurzandacht und dem Lied „Jesus, I love you“ (Jesus, ich liebe Dich) ab. Ich gab den Kindern mit, dass, egal was sie von dem Tag behalten würden, nicht vergessen sollten, dass Jesus sie liebt! Erzählte ihnen von meiner Krebserkrankung und davon, dass für mich in dieser Zeit nicht die Frage „Wie kann Gott das zulassen?“ im Vordergrund stand, sondern vielmehr: „Wie könnte ich diese Krankheit ertragen, ohne an Gott zu glauben?“. Viele der Kinder haben belastende Biographien und leben in schwierigen Verhältnissen.
Mich hat es tief berührt, wie die Kinder jede Geschichte, jedes Lied, jeden Satz an diesem Tag regelrecht „aufsogen“.
 
Für uns war die Zeit in Parchim/Slate eine deutliche und Mut machende Bestätigung für unseren Auftrag in Rumänien!
Wir stehen bereit, Gottes Ruf nach Rumänien zu folgen! Ich glaube fest daran, dass Gott Großartiges in Bailesti und Rast wirken wird.
Wir machen uns auf den knapp 2.000 Kilometer weiten Weg – und ich bitte Sie als Freunde unseres Werkes – gehen Sie mit! Bitte beten Sie für die Vorbereitungen, das Team aus haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern und vor allem für die Rumänen in Bailesti und Rast! Jesus möge ihre Herzen anrühren! Wir brauchen Ihr Gebet!

Wir brauchen Ihre besondere finan­zielle Unterstützung, denn bedingt durch die Entfernung und die örtliche Situa­tion entstehen besondere Kosten, so z.B.:

• Transport des Aufliegers
• Plakate und Handzettel
• Lebensmittel für die Helfer aus Deutschland (ca. 20 Personen)
• Impfungen für das haupt- und ehrenamtliche Team
• 200 T-Shirts, die den Kindern während der Zeit geschenkt werden sollen


Bitte prüfen Sie, ob Sie eine Sonderspende für das „Rumänien-Projekt“ machen können. Ich darf Ihnen versichern, dass insbesondere bei diesem Einsatz jeder Cent dringend gebraucht und in die Errettung von Menschen investiert wird. Danke, wenn Sie helfen!

Thomas Röger

 

 

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