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Aller guten Dinge sind dreiGenau, drei Zelteinsätze am Stück – für einen dzm-Evangelisten ganz normal – für mich als Missionsleiter schon eine herausfordernde Ausnahmesituation. Serrahn (Landkreis Güstrow) – Durch die am Ort laufende Alkoholiker- und Drogenarbeit haben die Zelttage eine unvergleichbare geistliche Bodenhaftung. In Gesprächen kommen die Menschen schnell auf den Punkt: Ohne Jesus will ich nicht mehr leben! Viele Besucher haben in persönlichen Gesprächen erzählt, wie sie durch Jesus Christus handfeste Befreiung erlebten. Neben den gut besuchten Zeltabenden erinnere ich mich gern an das morgendliche Bibellesen im kleinen Zelt der Stille, das unser Zeltmeister Wolfgang Läpple leitete. Zehn bis 15 Leute waren wir. Gerettete Trinker und – für mich eine besondere Sache – mein früherer Lehrer Uwe Holmer – es war eine ermutigende Zeit mit der Bibel. Unser ehrenamtlicher Burbacher Mitarbeiter Klaus Nies konnte in diesen Tagen aus seinem bewegten Leben berichten und gute und ermutigende Gespräche führen. Eine starke Zeit einfach. Die Zelttage in Munster (Lüneburger Heide) vom 7. – 16. Juni waren ebenfalls bewegend, zugleich auch anders. Am ersten Veranstaltungsabend wurde die unter dem Thema „Wie im Himmel so auf Erden“ stehende und speziell für die Zelttage geschaffene Kunstinstallation der Malerin Natalia Rudolf eröffnet. Die beeindruckende Exposition umfasste zwei große im Raum schwebende Gemälde und einen ungewöhnlich in einer Flucht angeordneten Bilderzyklus mit Holzplastiken. Das abendliche Programm und die Kinderwoche waren nicht weniger abwechslungsreich und gelungen. Nachdem ich in der ersten Woche Abschnitte aus dem „König David Bericht“ auslegte, sprach in der zweiten Woche unser dzm-Evangelist Friedrich Meisinger und wurde dabei von zahlreichen Künstlern unterstützt. Für ihn wurden diese Tage zu einem besonderen Jubiläum (siehe dazu den besonderen Bericht). Missionarische Schwerstarbeit leistete fröhlich und dankbar unsere Kindermissionarin Annett Stenke in ihrer Kinderwoche. An den Vormittagen kamen bis zu drei Kindergruppen mit Alles in allem ein vielgestaltiger und sehr gut besuchter Einsatz am größten Heeresstandort der Bundeswehr. Elsterheide-Geierswalde (Landkreis Bautzen) – Obwohl in der Lausitz die dzm seit vielen Jahren ein guter Begriff ist, waren die diesjährigen Zelttage vom 13. – 27. Juni für die Bewohner und die Kirchengemeinde im Ortsteil Geierswalde etwas Neues. Zwischen dem Dorfrand und dem rekultivierten Geierswalder See mit Campingplatz stand unser Pavillonzelt auf einer großen Wiese. Ein stattlicher Bergarbeiterchor trat im Programm ebenso auf wie Chöre, die in sorbischer Sprache die Kultur der Region pflegen. Nach der ersten Vortragswoche, die ich selbst bestritt, sprach in der zweiten Woche Dr. Theo Lehmann, begleitet von seiner eigenen Band. In diesen Tagen bekannten sich eine ganze Reihe von Besuchern ganz neu zu Jesus Christus. Auch hier freute sich Annett Stenke über eine lebendige Kindergruppe, die während der ersten Woche am Nachmittag ins Zelt kam. Mein persönliches Fazit: Mir bereiteten die Vortragsdienste viel Freude und doch wurde mir klar: Einen hauptamtlichen Evangelisten, der sich ganz auf die Verkündigungsaufgabe konzentrieren kann, kann und darf ich nicht ersetzen. Vom Danken also zum Bitten: Beten Sie bitte weiter – mit uns zusammen – für einen evangelistischen „Arbeiter im Weinberg“.
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